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AIS3 [aiskju:b] - ein Klanglaboratorium von Tim Otto Roth

(Photo: Imachination)

AIS3 [aiskju:b] - Astroparticle Immersive Synthesizer3
9. und 10. Februar 2019
10:00 bis 20:00 Uhr
Reaktorhalle, Luisenstr. 37a, München
Eintritt frei

AIS3 [aiskju:b] - mal eruptiv, mal leicht wie ein Regenschauer wandern Klänge und Farben durch die Reaktorhalle. Sie laden dazu ein, sich in dem Licht- und Klangenvironment aus 444 hängenden, leuchtenden Lautsprechern zu bewegen und in den Klangraum einzutauchen. Was wie ein faszinierendes Instrument erscheint, das virtuos auf einer mikrotonalen Klaviatur spielt, ist eine künstlerisch-kompositorische Interpretation von Messdaten des verrücktesten Teleskops der Welt: Das IceCube-Observatorium besteht aus 5160 Lichtsensoren, die – über einen Kubikkilometer verteilt – in das Eis der Antarktis eingeschmolzen sind. Die Sensoren registrieren die winzigen Lichtblitze, die bei Reaktionen von „geisterhaften“ Elementarteilchen, den so genannten Neutrinos, entstehen. Die gemessenen strahlen- oder kugelförmigen Energiebewegungen bilden das Material für das außergewöhnliche psychoakustische Klangexperiment des Komponisten und Konzeptkünstlers Tim Otto Roth.

Mehr Informationen unter: www.imachination.net/ais3

AIS3 [aiskju:b] in der Reaktorhalle wird präsentiert vom Sonderforschungsbereich 1258 Neutrinos und Dunkle Materie in der Astro- und Teilchenphysik an der Technischen Universität München.